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Industrial IoT Use Case: Echtzeitüberwachung von Fertigungsaufträgen

Kann es gelingen, innerhalb weniger Tage eine lauffähige IoT-Lösung für das Tracking von Fertigungsaufträgen zu konzipieren und umzusetzen? Dieser Herausforderung stellten wir uns mit weiteren Teilnehmern im Rahmen des ersten digitalen Thingkathons des Smart Systems Hub. Wir lieferten eine lauffähige Lösung. Und zwar nicht irgendeine, sondern die, welche uns den ersten Preis des Wettbewerbes einbrachte.

Hier schon einmal vorab ein kurzer Blick auf die entstandene Trackinglösung:

 

Was verspricht eine Echtzeit-Lokalisierung von Fertigungsaufträgen? Nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch im normalen Alltag von Unternehmen des produzierenden Gewerbes bleibt es eine Herausforderung effektives Lean Management zu betreiben. So gilt es Daten und Erkenntnisse zu gewinnen, die es ermöglichen, Prozesse zu optimieren, Lagerkosten zu reduzieren, Wege zu verkürzen sowie Stand- und Durchlaufzeiten zu minimieren. Die dadurch freigesetzten finanziellen Mittel können somit für andere Investitionen zur Verfügung stehen. Das stärkt Unternehmen gegenüber Wettbewerbern und verbessert natürlich auch die Liquidität in Krisenzeiten.

Der Einsatz von IoT Technologien liefert Fertigungsunternehmen zahlreiche Optimierungspotentiale im Sinne der just in time Fertigung bzw. des Lean Management. So sehen wir das auch bei DELTEC electronic. Als EMS-Systemanbieter (Electronic Manufacturing Services) suchten wir nach einer leichtgewichtigen Lösung zur Echtzeitüberwachung von Fertigungsaufträgen und lieferten damit den Use Case des Wettbewerbs.

Zielstellung ist es einzelne Aufträge im Fertigungsprozess in Echtzeit zu visualisieren, um so die Ursachen für unnütze Wege und Liegezeiten zu identifizieren. Konkret stehen dabei Produktionsabläufe im Fokus, die aufgrund hoher Stückzahlen und eines großen Materialaufwandes eine entsprechend erhöhte Kapitalbindung verursachen. Die reine Bearbeitungszeit eines Auftrags in diesem Bereich beträgt oft wenige Stunden, die Durchlaufzeit allerdings 1-3 Wochen. Diese Problemstellung ist einerseits charakteristisch für die Fertigungsaufträge von Elektronikkomponenten, findet sich anderseits aber auch in vielen Fertigungsprozessen der Kunden von DELTEC electronic wieder.

Trotz der gegebenen zeitlichen Beschränkung des Wettbewerbes konnten in der entstandenen Webanwendung bereits viele der vorgeschlagenen Funktionalitäten umgesetzt werden. So wird in einem Grundriss der Fertigungshalle die Position der einzelnen Aufträge in Echtzeit dargestellt.

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Industrial IoT Kompetenz

DELTEC electronic stellt seine Entwicklungs- und Fertigungskompetenzen für Industrial IoT Projekte beim Arbeitskreis „Smart Systems & IoT“ des Silicon Saxony vor.

Der Silicon Saxony Arbeitskreis „Smart Systems & Internet of Things“ wurde Anfang 2018 ins Leben gerufen. In ihm vereinen sich die Smart Systems Hub-Aktivitäten der Region und bietet hochaktuelle Einblicke in die Innovationen und Entwicklungen des Standortes Sachsen.

Seit Ende 2019 ist die DELTEC electronic Mitglied beim Silicon Saxony e.V. und hat sich dem Arbeitskreis „Smart Systems & Internet of Things“ angeschlossen. Am 13. Februar 2020 war der Arbeitskreis zu Gast bei der SPEKTRA Schwingungstechnik und Akustik GmbH in Dresden und wir hatten Gelegenheit, unser Leistungsportfolio und Kompetenzen vorzustellen. Dabei spielten die Referenzprojekte aus dem Bereich Industrial IoT eine besondere Rolle. Von der Elektronik- und Firmware-Entwicklung bis zur Fertigung und dem Use Case unserer Kunden, konnten wir die Fragen der interessierten Teilnehmer beantworten.
Besten Dank für die Einladung und den tollen Gastgeber.

Weitere Infos unter:  Arbeitskreis „Smart Systems & Internet of Things“

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Pandemieplan Covid-19 erfolgreich eingeführt

Auch wir verfolgen täglich die neuen Informationen über COVID-19. und halten uns an die entsprechenden Vorgaben und Empfehlungen der zuständigen Behörden.

Selbstverständlich nehmen auch wir als gesamtes Unternehmen das Thema sehr ernst und wollen unseren Beitrag dazu leisten, die Verbreitung des Virus so weit wie möglich zu verlangsamen. Aus diesem Grund haben wir einen Pandemieplan installiert mit dem Ziel, sowohl unsere Belegschaft und deren Familien als auch unsere externen Partner zu schützen und unsere Lieferfähigkeit aufrechtzuerhalten.

Unter anderem haben wir folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Aussetzung von Dienstreisen und Besuchen
  • Strenge Hygienevorschriften incl. mehrfacher täglicher Reinigung und Desinfektion
  • Installation eines Einsatzplanes, welcher die Mitarbeiter in zwei unabhängig und selbstständig agierende Schichten einteilt (Montag-Samstag Früh- und Spätschicht von 05:00-22:30 Uhr)
  • Einhaltung der Abstandsregeln in der täglichen Zusammenarbeit
  • Einrichtung von Home-Office-Arbeitsplätzen
  • Neue Kommunikations- und Meeting-Regeln incl. Videokonferenzen

Dies verlangt von unserer Belegschaft ein hohes Engagement, auch vor dem Hintergrund der vielen unterschiedlichen familiären Situationen.

Natürlich sind auch unsere Lieferanten und Lieferketten betroffen. Hier kommt es aktuell zu keinen größeren Engpässen, da wir uns durch Rahmenverträge, Sicherheitsbestände und vorgefertigten Losen ausreichend abgesichert haben. Aber auch hier bleiben wir täglich im Kontakt, um Probleme frühzeitig zu erkennen und Lösungen zu finden.

UNsere Kunden informieren wir aktiv bei möglichen Lieferverschiebungen und unterstützen sie bei Bedarf, zum Beispiel durch kurzfristige Übernahme von Sonderaufträgen und anderen Dienstleistungen. Wir empfehlen darüber hinaus, zukünftige Bedarfe mit deutlich mehr Vorlauf zu planen und uns frühzeitiger mit einzubeziehen.

Wir sind uns sicher, dass wir diese besondere und herausfordernde Situation gemeinsam mit unserer Belegschaft und unseren langjährigen Partnern bewältigen werden.

Bleiben Sie gesund!

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